Großmütterkreis der Externsteine Hüterinnen des Friedensbündels
aktuelle Impressionen
Samhain 2021 - „WIR BLEIBEN VERBUNDEN“
Die Welt der Ahnen betreffend müsste es sogar heißen „Wir sind verbunden“. Der inkarnierte und nicht inkarnierte Teil der Menschheit sind untrennbar. Füllen wir diese Verbundenheit mit Lebendigkeit und Bewusstsein, wird dies unser aller Leben vollständiger machen. Wir danken den indigenen Ahnen und Ahninnen, derer wir gedachten und deren Präsenz so stark war. Großmutter Sabine schreibt dazu differenzierter weiter unten. Wir danken für all die berührenden Lebensgeschichten, die in erinnernder Weise in unseren Kreis gebracht wurden. Sie machten unsere Zeremonie und das Leben sehr groß und lebendig. Wir danken für all die liebevoll eingepackten Samentütchen, die wir und Großmutter Sabine in der Grotte der Externsteine segneten. Mögen sie an vielen Orten aufgehen und gedeihen und den nächsten Zyklus sichern. Wir danken den neugeborenen Kindern und denen, die auf dem Weg in dieses Leben sind und es fortschreiben werden. Wir danken Maria für ihre Unterstützung und lauschten gerne ihren Infos zu Samhain, Calendula und Haselnuss. Großmutter Annette
Großmutter Sabine Bontemps schreibt: Wenn ihr um eure Verbundenheit wüsstet, hättet ihr keine Angst mehr vor dem Sterben und wüsstet voller Freude zu leben.“ (Rat der Steine) Es war für mich eine sehr besondere Feier, diese diesjährige `Feier mit den Ahnen für die Saat des Lebens`. Sie spiegelte in ihrer Gesamtheit die aktuelle Lebenssituation, wie ich es selten vorher erleben dürfte. Die ganze Fülle der Synchronizitäten und Geschichten jede/r einzelnen TeilnehmerIn weiß wohl nur der große Geist selbst und ich ahne das Lächeln der beschützenden Wesen, die mit uns waren. Alles was an Planungen und Struktur in den Tagen und Wochen vorher gestaltet wurde, musste immer wieder aufgrund der sich permanent wandelnden Ereignisse fallen gelassen werden. Es war eine Art ‚surfen’ mit den Wellen des Lebens und es sang mehr als einmal in mir „go with the flow and trust dear child“ ein altes Lied aus längst vergangenen Zeiten! Selbst in unserer Zeremonie webte das Leben selbst Überraschungen hinein. Kaum hatten wir den Besuch der Höhle losgelassen, tauchte unsere Kontaktperson auf und fügte sich, einer unsichtbaren Choreografie folgend, nahtlos ein in unsere Feier. Alles was vorher an Widerständen bis dahin da war löste sich auf, bis hin zu einem Lächeln der Frau im Kassenhäuschen der Externsteine und dem von Zuspruch und Wohlwollen begleiteten Einlass in die Grotte. Ja, die AhnInnen waren in der Tat mitten unter uns! In mir sah ich Tata Pedro (sein Bild war mit anderen Fotos eingeladener Ahnen in unserer Mitte) Er lächelte in meiner inneren Schau und bedeutete: so kann ich zum ersten Mal richtig mit euch sein, euch erleben und ‚sehen‘, was ihr tut und wie ihr hier in diesem Land feiert. Das ist schön und ich freue mich von euch eingeladen zu sein! Auch Grossmutter Bernadette war fühlbar anwesend mit ihrer Stärke und ungebrochenen Verbindung zu Mutter Erde und unser aller Ahnen in Afrika und der Welt. Grossmutter Rita war präsent mit ihrem Humor und ihrer Weisheit der Menschen, die eine erlöste Beziehung mit ihrem inneren Kind leben! Mehr als einmal stiegen Tränen in mir hoch ob der gehörten mitgebrachten Ahnengeschichten und der tief empfundenen Beziehung von uns allen mit dem heiligen Leben selbst. In diesen geschenkten Momenten sang es in mir: Ja, wir sind Eins! In Schatten und Licht, wir sind Eins in der Liebe! Wenn wir um unsere Verbundenheit wüssten hätten wir keine Angst mehr vor dem Sterben. Lebten wir im Bewusstsein der Unendlichkeit der Liebe und des Lebens, dann wären wir frei! Unser Geist nicht länger eingesperrt in Konzepten der Hölle und des endgültigen Todes oder Untergangs. Das ist eine Weisheit, die Grossmutter Bernadette verkörpert hat auf Erden und weitergibt in der Unendlichkeit. Alles ist lebendig, auch unsere Ahnen! Sie können zu euch kommen, im Traum, im Gebet und zu den Mutigen auch im direkten Kontakt. Sie sind in den Bäumen, in den Steinen, in der Erde selbst. Wir können die Enge unsere Kulturdoktrin loslassen. „Euer Geist ist eingesperrt“ das sagte Grossmutter Bernadette zu uns in Gabun und bei ihrem Besuch bei den Externsteinen. Sie zeigte uns die engen Konzepte unsere Wirklichkeits-Vorstellungen. Sie ließ und lässt uns fühlen und teilhaben an der Kraft und dem Wissen ihrer Ahnen. Ich sehe sie mit unser aller Ahnen am Feuer sitzen, Geschichten erzählen, weinend und lachend. Ihren Rat zur Tat anbietend. Ihre Präsenz war so spürbar für mich und ich danke ihr noch einmal für alle Weisheitsgeschenke und ihr Wirken unter uns! Ich bete darum, dass unsere Herzen und unser Geist sich öffnen für diese Weisheit, so dass wir den destruktiven Pfad und die Enge unserer vorgestellten (verstellten) Wirklichkeit Sicht verlassen. Mögen wir die Liebe, die Verbundenheit und die Gemeinschaft der Familie des Lebens erkennen und würdigen!
Platz der Kinder
Segnen der Samen
Die AhnenInnen
Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind die Söhne und die Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber. Khalil Gibran https://www.zgedichte.de/gedichte/khalil-gibran/eure-kinder.html